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Fresenius-Tochter erhält auch in Italien Kostenerstattung für Antikörper Removab


22.06.2011
aktiencheck.de

Bad Homburg (aktiencheck.de AG) - Der Gesundheitskonzern Fresenius SE (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) gab am Mittwoch bekannt, dass die italienische Gesundheitsbehörde AIFA den Antikörper "Removab" der Konzerntochter Fresenius Biotech in die Liste der erstattungsfähigen Arzneimittel aufgenommen hat.

Demnach werden die Kosten einer Behandlung von malignem Aszites bei Patienten mit EpCAM-positiven Tumoren mit Removab künftig vollständig erstattet. "Die positive Entscheidung über die Kostenerstattung ist ein weiterer Schritt in der erfolgreichen Umsetzung unserer europäischen Vermarktungsstrategie für Removab", so Dr. Christian Schetter, Geschäftsführer von Fresenius Biotech. "Sie ermöglicht es Patienten in Italien, schnell und unbürokratisch von der Therapie mit Removab zu profitieren."

Removab ist das erste EU-weit zugelassene Produkt der neuen Klasse trifunktionaler monoklonaler Antikörper und wurde bereits in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich und den skandinavischen Ländern eingeführt. Die kürzlich auf der 47. Jahrestagung der US-amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie (ASCO) veröffentlichten Folgeergebnisse der Zulassungsstudie zeigten bei Patienten, die mit Removab behandelt wurden, einen statistisch signifikanten Überlebensvorteil. So war der Anteil der Patienten, die sechs Monate nach Therapie noch lebten, in der mit Removab behandelten Gruppe mit fast 30 Prozent mehr als viermal so hoch wie in der Kontrollgruppe (rund 7 Prozent).

Die Aktie von Fresenius notiert aktuell mit einem Plus von 0,18 Prozent bei 71,50 Euro. (22.06.2011/ac/n/d)


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